
Er hat heute seine Bilanz aus dem vergangenen Jahr vorgestellt. Die Preise steigen vor allem bei Getreide. Der Getreidepreis ist im vergangenen Jahr von 200 Euro auf 300 Euro pro Tonne gestiegen. Der Preis für Mineraldünger hat sich sogar verdreifacht. Diese Preissteigerung muss das Unternehmen letztendlich an die Verbraucher weitergeben. Dadurch konnte es seinen Umsatz stabil halten, beziehungsweise steigern. Aber für die Verbraucher wird es natürlich weiterhin teurer. Damit rechnet das Unternehmen auch mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. Wichtig sei es aber Lieferketten einhalten zu können und Versorgungsengpässen vorzubeugen. Daher will das Agravis unter anderem stärker auf heimische Futtermittelwerke konzentrieren und von Sonnenblumenöl mehr auf heimisches Rapsöl setzen. Agravis hat im vergangenen Jahr einen Umsatz 7,3 Milliarden Euro erzielt - eine Milliarde mehr als ursprünglich gedacht.