
Viele der rund 230 Mitarbeiter seien aber zur Sicherstellung des Notdienstes wieder zu ihren Arbeitsplätzen gegangen. Effektiv gestreikt haben dann ca. 150 Beschäftigte. Morgen geht der Warnstreik mit einer Demo durch die Stadt bis zum Schlossvorplatz weiter. Die Gewerkschaft rechnet final wieder mit rund 150 Mitarbeitern, die sich beteiligen. Ärzte sind von dem Streik nicht betroffen. Dennoch könnten OPs ausfallen und auf einzelnen Stationen weniger Betten als üblich zur Verfügung stehen. Dringende Fälle werden dank einer Notdienstvereinbarung versorgt. Die Gewerkschaft Verdi hat zu dem Warnstreik aufgerufen, um den Druck im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder zu erhöhen. Es geht um 7 Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro im Monat mehr. Für Donnerstag (29. Januar) hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bundesweit zu Warnstreiks an allen Schulen aufgerufen.