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MÜNSTER: Bistum will Queeren Stimme geben
© Bischöfliche Pressestelle
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MÜNSTER: Bistum will Queeren Stimme geben

Das Bistum Münster möchte queeren Menschen, die in der Vergangenheit in der katholischen Kirche vielfältige Verletzungen erfahren haben, die Möglichkeit geben, ihre Geschichten zu erzählen. Im Rahmen eines einjährigen Projektes sollen queere Menschen das Unrecht, das ihnen angetan wurde, offen und angstfrei aussprechen können.

 


Veröffentlicht: Mittwoch, 20.05.2026 15:11

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Auf einer Internetseite sollen Texte, Audios und Videos veröffentlicht werden, die das Thema aufgreifen. Auch im Bistum Münster durften Mitarbeiter, die sich als lesbisch, schwul, bi-, trans*, inter, queer und non-binär identifizierten, damit nicht offen umgehen. Es drohten arbeitsrechtliche Konsequenzen“, sagt die Referentin für Diversität im Bistum. Zugleich habe es Beispiele gegeben, dass Leitungen diese Menschen aufgefordert haben, ihre sexuelle Orientierung und ihre geschlechtliche Identität geheim zu halten, wenn sie weiter im kirchlichen Dienst bleiben wollten. Solche Verletzungen dürfe es in Zukunft nicht mehr geben. Das Bistum möchte auch über das Projekt, das von queeren Menschen selbst angeregt wurde, deutlich machen, dass das Bistum Münster heute eine Kirche sei, in der Diversität offen gelebt werden kann und in der diese Menschen ein selbstverständlicher Bestandteil sind. Als Ansprechpartnerin für queere Menschen neu angestellt seit diesem Monat ist extra eine Soziologin. Im Anschluss an das Projekt soll die Weiterarbeit an dem Thema in die Regelarbeit übergehen.

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