
MÜNSTER: ePa-Erfahrungen eines Arztes
Die elektronische Patientenakte muss sich in der Übergangsphase bis Oktober technisch noch weiterentwickeln und benutzerfreundlicher werden. Dieses Fazit zieht Hausarzt Peter Münster. Seine Praxis in Münster hat das System als eine von 300 deutschlandweit in den vergangenen Monaten getestet.
Veröffentlicht: Freitag, 02.05.2025 04:53
Es fehle beispielsweise eine Volltextsuche. Und für Patienten sei der Zugang über die App zu kompliziert. Gute Erfahrungen hat er unter anderem schon mit der Medikamentenübersicht in der ePa gemacht. Sie zeigt, welche Medikamente ein Patient verschrieben bekommen hat und ob er das Rezept auch tatsächlich bei einer Apotheke eingelöst hat. Ab Oktober müssen Praxen und Kliniken das ePa-System haben, Patienten entscheiden selbst, ob sie eine ePa wollen und müssten ansonsten aktiv bei der Krankenkasse widersprechen.