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Eine Person schiebt eine Versichertenkarte einer Krankenkasse in eine Lesegerät. Elektronische Rezepte und digitale Patientenakten sollen nach jahrelangen Verzögerungen auf breiter Front zum Einsatz kommen. Darauf zielen Gesetzespläne von Gesundheitsminister Lauterbach (SPD), die das Bundeskabinett am Mittwoch in Meseberg auf den Weg gebracht hat.
© picture alliance/dpa | David Inderlied
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MÜNSTER: ePa-Erfahrungen eines Arztes

Die elektronische Patientenakte muss sich in der Übergangsphase bis Oktober technisch noch weiterentwickeln und benutzerfreundlicher werden. Dieses Fazit zieht Hausarzt Peter Münster. Seine Praxis in Münster hat das System als eine von 300 deutschlandweit in den vergangenen Monaten getestet.

Veröffentlicht: Freitag, 02.05.2025 04:53

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Es fehle beispielsweise eine Volltextsuche. Und für Patienten sei der Zugang über die App zu kompliziert. Gute Erfahrungen hat er unter anderem schon mit der Medikamentenübersicht in der ePa gemacht. Sie zeigt, welche Medikamente ein Patient verschrieben bekommen hat und ob er das Rezept auch tatsächlich bei einer Apotheke eingelöst hat. Ab Oktober müssen Praxen und Kliniken das ePa-System haben, Patienten entscheiden selbst, ob sie eine ePa wollen und müssten ansonsten aktiv bei der Krankenkasse widersprechen.

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