
Über den aktuellen Stand der Entwicklung informieren sich Experten und Interessierte aus dem Kreis Coesfeld ab heute in der Halle Münsterland in Münster. Dort beginnt das Daten und KI-Festival data:unplugged. In den vergangenen drei Jahren hat es sich um größten Treffpunkt dieser Art in Europa entwickelt. Die Kommunikationswissenschaftlerin Anastasia Glawatzki von der Uni Münster forscht im Bereich KI. Sie mahnt einen kritischen Blick an. Gesetze und Verordnungen kämen meist erst, wenn Modelle schon auf dem Markt seien. Mögliche Schäden und Gefahren ließen sich so nicht im Vorfeld abfangen. Der AI-Act sei schon hilfreich, es seien aber mehr Regulierung nötig. Außerdem würden Unternehmen KI-Modelle meist hinter verschlossenen Türen entwickeln, so dass unabhängige Forschung keine Chance habe die Risiken einzuschätzen bevor die Modelle draußen sind. Große Unternehmen wie Bahlsen, Schmitz Cargobull und Miele zeigen in Münster ihre KI-Strategien. Außerdem kommen unter anderem Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko und der Ex-Manager des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München, Uli Hoeneß nach Münster. Das KI-Festival endet Morgen.