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Chats auf einem Handy führten zu einem Mann aus dem Nachbarkreis Warendorf. Er soll den Ziehsohn des Hauptbeschuldigten aus Münster mehrfach schwer sexuell missbraucht haben. Außerdem soll er kinderpornographische Bilder über Chat-Gruppen verschickt haben. Ermittler stellten in der Wohnung des Verdächtigen umfangreiches Datenmaterial sicher. Bislang äußert er sich nicht zu den Vorwürfen.
Allein die Staatsanwaltschaft Münster hat in dem Missbrauchskomplex bislang mehrere Anklagen gegen insgesamt neun Beschuldigte erhoben. In diesen Verfahren wurden
acht minderjährige Opfer gezählt. Immer wieder stammten sie aus dem nahen Familienumfeld. Die Ermittlungen bundesweit laufen damit insgesamt gegen mindestens 20 weitere Beschuldigte.
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