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Sich persönlich äußern, wird der Angeklagte heute nicht. Er muss sich wegen Mordes verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-Jährigen vor, auf dem Send im März einen jungen Familienvater mit einem Messerstich in die Brust tödlich verletzt zu haben. In der Stellungnahme des Verteidigers hieß es dazu: Das Opfer habe provoziert. Er habe sich - Zitat "herausgefordert gefühlt und reflexartig zugestochen." Bei dem Angriff soll der Angeklagte extrem betrunken gewesen sein. Jetzt sagen erste Zeugen aus. Ende Oktober soll es ein Urteil geben. Wegen des großen Andrangs hatte die Verhandlung am Landgericht heute Morgen eine dreiviertel Stunde später als geplant begonnen. Rund 100 Zuschauer verfolgen die Verhandlung.
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