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MÜNSTER: Studie zu spirituellem Missbrauch
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MÜNSTER: Studie zu spirituellem Missbrauch

Bei spirituellem Missbrauch geht es um Demütigung, Unterwerfung und Kontrolle.

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Wissenschaftler der Uni Münster haben zwei Gemeinschaften in den Bistümern Osnabrück und Münster untersucht und heute ihre Ergebnisse vorgestellt. In den Gemeinschaften wurde danach vor allem auf Frauen Druck ausgeübt, sich an Vorstellungen der Leitungen zu halten. Kinder seien in einer der beiden Gemeinschaften nicht als eigenständige Individuen angesehen worden und hatten keine Rechte. Verantwortliche in beide Bistümern hätten sich schwer damit getan, diese Missstände als solche anzuerkennen und konsequenter dagegen vorzugehen, sagen die Wissenschaftler in ihrer Bilanz. Sexueller Missbrauch hatte die katholische Kirche in den vergangenen Jahrzehnten weltweit erschüttert. Doch auch der geistliche Missbrauch müsse als eine eigenständige Form von Missbrauch ernst genommen werden. Geistliche Gemeinschaften sind für viele Menschen attraktiv, die den eigenen Glauben intensiv leben wollen. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, den spirituellen Missbrauch künftig zu verhindern und vorzubeugen.

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