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Die Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten für die vier angeklagten Männer Haftstrafen zwischen zehn und 14 Jahren sowie anschließende Sicherungsverwahrung gefordert. Der Hauptangeklagte aus Münster soll den Sohn seiner Lebensgefährtin mehrfach vergewaltigt und immer wieder anderen Männern zum Missbrauch überlassen haben. Mit auf der Anklagebank sitzt seine Mutter. Sie soll von den Taten unter anderem in ihrer Kleingartenlaube in Münster gewusst haben. Der Missbrauchskomplex von Münster zählt zu den größten der vergangenen Jahre. Die Polizei hat bislang über 30 Kinder als Opfer ausgemacht und über 50 Tatverdächtige ermittelt.
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