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MÜNSTER: Wirtschaftswissenschaftler zu US-Zöllen
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MÜNSTER: Wirtschaftswissenschaftler zu US-Zöllen

Die neu angekündigten Zölle von US-Präsident Donald Trump sind als weltweite Handelskriegerklärung zu sehen, das sagt Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster.

Veröffentlicht: Donnerstag, 03.04.2025 14:35

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Mit den von US-Präsident Donald Trump neu angekündigten Zöllen seien erst einmal alle Länder der Welt Verlierer. Auch die USA selbst, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Deutschland werde es besonders stark treffen. Kunden hier müssen damit rechnen, dass Preise auf Importwaren aus den USA steigen, wenn die EU auch Außenzölle auf amerikanische Güter erhebt. Bestes Mittel zu reagieren seien aber Gegenzölle - die dann auch die USA treffen würden. Das würde es ermöglichen weiter in Verhandlungen zu bleiben. Sollte es Deutschland schnell gelingen amerikanische Importe durch EU-weite Güter zu ersetzen, müssten Kunden mit deutlich geringeren Preissteigerungen rechnen. An sich seien die USA groß genug und wirtschaftlich stark genug, um richtig Einfluss auf den Welthandel zu nehmen. Dadurch dass sie sich aber im ersten Schritt auch erstmal selbst schaden werden und es Zeit und Geld kostet Importe selbst zu ersetzen, bestehe die Hoffnung, dass die USA doch noch gesprächsbereit werden. Der US-Präsident kündigte Zölle von mindestens zehn Prozent für alle Handelspartner weltweit an. Europa trifft es härter mit 20 Prozent und Waren aus China sollen mit Zöllen von bis zu 34 Prozent belegt werden.

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