
Die Interessengemeinschaft hat sich aus der bisherigen Arbeitsgruppe des Tierschutzvereins Nestwerk Münsterland gegründet. Sie stellt sich heute vor. Die Zahl der Wildtiere in Not nimmt zu. Im vergangenen Jahr gab es knapp 2400 Anrufe aus dem gesamten Münsterland auf dem Notfalltelefon. Bislang haben ehrenamtliche Helfer die Tiere versorgt und alle anfallenden Kosten selbst bezahlt. Das ist belastend. Und belastend ist teilweise auch die Pflege der Tiere, beispielsweise, wenn sie alle zwei Stunden in der Nacht ein Medikament bekommen und der ehrenamtliche Helfer am nächsten Tag ganz normal zum Job muss. Die neue Interessengemeinschaft setzt sich deshalb für den Bau einer Wildtierstation in der Nachbarstadt Münster an. Das sei ein zentraler Standort, hierhin sollen alle verletzten Wildtiere aus den Nachbarkreisen kommen. Diesen Plan geht die Interessengemeinschaft jetzt an und möchte dazu großangelegte Kampagnen organisieren. Weitere Infos gibt es HIER.