
MÜNSTERLAND: Übung gegen Tierseuchen
Landwirte und Kreis-Tierärzte im Kreis Coesfeld sorgen sich, dass die afrikanische Schweinepest das Münsterland erreicht. Der Kreis Coesfeld hat deswegen heute zusammen mit den Nachbarkreisen Borken und Recklinghausen den Ernstfall geprobt - sollte die afrikanische Schweinepest hier ausbrechen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.09.2022 14:43
Sie probten alle Schritte: Erstmal - wie läuft die Suche nach einem möglicherweise infizierten Tier bestmöglich ab? Dann natürlich wichtig: wie transportieren sie das Tier, ohne dass sich der Erreger weiter überträgt? Anschließend muss natürlich noch getestet werden, ob das Tier tatsächlich an der afrikanischen Schweinepest erkrankt und gestorben ist. Und: die Überreste müssen so entsorgt werden, dass keine Gefahr einer weiteren Übertragung besteht. Ganz wichtig: Auch eine neue App haben die Kreise ausprobiert. Sie soll alles festhalten: Fundstelle, Entsorgung und Testergebnisse der Proben. Vorteil der App: sie spart Papier und beschleunigt Abläufe. Die Übung für den Ernstfall lief gut, alle Abläufe haben gut geklappt, ziehen die Kreis-Tierärzte Bilanz. Bisher gibt es im Münsterland noch keine Fälle afrikanischer Schweinepest. Sie ist für den Menschen ungefährlich. Für Schweine aber tödlich. Die Kreistierärzte sagen: Sollten Sie ein totes Wildschwein entdecken - halten Sie Abstand und informieren das Veterinäramt. Weitere Infos zur ASP auch HIER.