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Musik aus echten Händen
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Musik aus echten Händen

Die Lüdinghauser Band "Die Desperados" meldet sich mit einem neuen Song zurück - und der hat es in sich. „Die Hände" ist eine Hommage ans Handwerk, handgemacht aus dem Kreis Coesfeld.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2026 03:00

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Comeback in Lüdinghausen

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Die Desperados aus Lüdinghausen gibt es seit Ende der 1980er Jahre. Fünf Freunde aus dem Umfeld der Burg Lüdinghausen gründeten die Band damals - und kamen auf einem denkbar unkomplizierten Weg zu ihrem Namen. Das Leben trieb die Mitglieder mit der Zeit auseinander: Der eine zog nach Heidelberg, der andere nach Dortmund, und die Musik rückte in den Hintergrund. Fast 20 Jahre lang sahen sich die Bandmitglieder kaum. Dann trafen sie sich zufällig wieder - und beschlossen, es noch einmal zu versuchen. Heute besteht die Band aus drei Gründungsmitgliedern und zwei neuen Musikern. Musikalisch lassen sich die Desperados kaum in eine Schublade stecken: Rock, Blues, Folk und manchmal auch härtere Klänge bis hin zu Fun-Punk gehören zum Repertoire. Die Bandmitglieder bringen dabei ganz unterschiedliche Einflüsse mit - von Wacken bis Toto, von Van Halen bis Folk. Genau diese Vielfalt prägt den Sound der Lüdinghauser Band.

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Handwerk im Kreis Coesfeld

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Der Song „Die Hände" dreht sich ums Handwerk und seine Berufe. Die Idee dazu kam Andreas Neuer aus seinem eigenen Berufsalltag: Er ist von Beruf Ofenbauer. Ihm fiel auf, wie wenig das Handwerk in Deutschland gesellschaftlich anerkannt wird - ganz anders als etwa in Japan, wo Handwerksberufe hohes Ansehen genießen. Daraus entstand der Wunsch, dem Handwerk mit einem Song eine Bühne zu geben. Entstanden ist der Song bei einem spontanen Jam: Die anderen Bandmitglieder waren krank, nur Andreas und Gitarrist André waren in der Probe. André spielte eine Melodie, Andreas schrieb dazu einen Text - und „Die Hände" war geboren. Die Grundidee hatte bereits drei Jahre in der Schublade gelegen, ohne dass Andreas den richtigen musikalischen Rahmen dafür gefunden hatte. Erst die Melodie seines Gitarristen gab dem Stück seine endgültige Form. „Die Hände" ist der erste fertig produzierte und gemasterte Track des kommenden Albums.


Der Song ist dabei nicht nur inhaltlich dem Handwerk gewidmet - er ist es auch selbst. Die Desperados setzen bewusst auf selbst gemachte Musik ohne den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. KI-generierte Musik ist in der Branche längst kein Randphänomen mehr, doch für Andreas Neuer ist die Haltung dazu klar.

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Album aus dem Kreis Coesfeld

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„Die Hände" ist der erste fertige Song eines geplanten Albums mit rund 14 Tracks. Alle Stücke stammen aus der Feder der Band selbst. Das Album soll noch in diesem Jahr erscheinen, einen Titel hat die Platte bislang noch nicht.


„Wird auch höchstwahrscheinlich als LP rauskommen, also auch da richtig oldschool." - Andreas Neuer, Sänger der Desperados


Die Aufnahmen entstehen größtenteils in Eigenregie: Frank ist dabei nicht nur Schlagzeuger, sondern auch gelernter Tontechniker - ein großer Vorteil für die Produktion. So bleibt auch die Entstehung des Albums das, was die Band seit jeher ausmacht: echte Handarbeit aus dem Kreis Coesfeld.


HIER geht es zur Homepage der Band "Die Desperados" aus Lüdinghausen.

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