
Neue Termine stehen jetzt fest. Am Sonntag in zwei Wochen ruft die Frauengruppe der Dülmener St. Viktorgemeinde beispielsweise dazu auf, weiße Oberteile, Hosen oder Schals im Gottesdienst zu tragen. Damit will sie still gegen die verkrusteten Strukturen der katholischen Kirche protestieren. Dasselbe ist für weitere Gottesdienste geplant. Einen Tag später, also am 4. November, gibt es im Nottulner Pfarrheim eine Diskussionsrunde mit Frauen von der Münsteraner Heilig-Kreuz-Gemeinde. Die hatte die Initiative Maria 2.0 ins Leben gerufen. Die Veranstaltung ist offen für alle. In Lüdinghausen plant die Ortsgruppe der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands einen Studiennachmittag. Hier sollen Frauen sich über die Rolle der Frau in der Kirche informieren, damit sie für Diskussionen besser gewappnet sind. Unter anderm fordern die Frauen, dass Priester Frau und Kinder haben dürfen. Außerdem wollen sie, dass die Kirche die Fälle sexuellen Missbrauchs besser aufklärt.