
Die Fiffi-Gerritzen-Kurve, eine neue Osttribüne des LVM-Preußenstadions, ist seit dem 1. August geöffnet. Sie ist nach der verstorbenen Vereinslegende, des SC-Preußen Münster Alfred "Fiffi" Gerritzen benannt. Die Eröffnung ist von 10000 Fans besucht worden. Auch der langjährige Preußen Münster-Fan Ulli Heczko, hat sehr lange auf die Eröffnung gewartet. Als Tribünentester war er vor Ort und hat sie bewertet. Heczko fängt mit dem Einlass an, dieser sei äußerst zügig verlaufen, trotz der Verengung an den Schleusen, die haben für etwas Drängelei gesorgt. Das Sicherheitspersonal wiederum sei sehr freundlich und gelassen gewesen. Angekommen auf der Tribüne ist die Aussicht überraschend gut, sagt Uli Heczko: "Man muss nicht zwei Meter groß sein, um etwas zu sehen." Die Tribüne bietet genug Platz, um durch die Menschenmenge zu gehen. Dennoch seinen die Durchgänge von den Fans nicht freigehalten worden, so sei das zwischenzeitige Verlassen der Tribüne doch etwas erschwerter gewesen. Für ein gutes Catering ist ebenfalls gesorgt, in Form von mehreren Kiosken und einer großen Auswahl an Verstärkung. Hinderlich seien die längeren Wartezeiten gewesen, meint Heczko. Neu und besonders nachhaltig seien die Becher, denn diese müsse man nach Gebrauch einfach wieder zurückgeben. Da gibt es aber auch einen Hacken: "Den Pfand möchten am Ende alle wieder abgeben, so dauert es sehr lange bis man das Stadion verlassen kann." Seine Idee: den Becher mit nach Hause nehmen und beim nächsten Stadionbesuch wieder abgeben. Ein besonderes Highlight sei nach ihm der Biergarten, nur wie soll es dafür noch Platz geben, wenn dort die geplanten Fahrradständer hinzukommen, fragt sich Heczko. Daher habe die gesamte Kulisse einen gewissen "Baustellencharme". Ein weiterer Testpunkt für Uli Heczko waren die Toiletten. Diese seien äußerst gut und sauber. Dazu gäbe es keine Schlangenbildung, für genug Toiletten sei demnach gesorgt. Nach Ihm sei alles sehr gut zu bewerten und es würde sich lohnen die Tribüne zu besuchen.
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