
Die Brandermittler konnten neben einer fahrlässigen Brandstiftung - also Feuer, welches durch unvorsichtiges Verhalten ausgelöst wurde - auch einen technischen Defekt nicht gänzlich ausschließen. Konkrete Hinweise auf eine absichtliche Brandstiftung liegen aber nicht vor. Auch ein Auswerten von vorhandenen Videoaufnahmen lieferte keine neuen Hinweise. Knapp über 50 Feuerwehrleute der Feuerwehr Nordkirchen und Lüdinghausen waren damals rund vier Stunden im Löscheinsatz. Ein Feuerwehrmann kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung kurzzeitig vorsorglich ins Krankenhaus. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus verhindern. Durch die extreme Hitzeentwicklung zersplitterten aber Fenster an dem Haus. Außerdem wurden ein Gartenzaun und ein geparktes Wohnmobil beschädigt.