
Das ist die große Frage, auf die es bislang noch keine Antwort gibt. Die Post hat noch keinen passenden Partnerladen gefunden und die Zeit drängt. Ende März muss die Poststelle im Rathaus am Bohlenweg raus. Jetzt greift ein Plan „B“: Die Post will eine Übergangsfiliale aufmachen. Dazu sucht sie nach einem passenden Raum, den sie kurzfristig anmietet. Sie hofft, dass es schnell geht. Eine Übergangsfiliale sieht so aus: Sie erledigen hier alles rund um die Post. Also: Briefmarken kaufen, Pakete aufgeben und Einschreiben verschicken. Jetzt das dicke ABER bei einer Übergangsfiliale: Sie hat zwar täglich geöffnet, das aber nur nachmittags für ein paar Stunden. Die Post sucht weiter nach einem Partner in einem Lebensmittelgeschäft, einem Lottoladen oder ähnlichem. In einer Partnerfiliale sind die Öffnungszeiten komfortabler. Die Post betreibt keine eigenen Filialen mehr, weil es für sie nicht wirtschaftlich ist, es sich also für sie nicht lohnt. Die Poststelle im Rathaus muss raus, weil die Gemeinde die Räume selber braucht. Es gebe mittlerweile immer mehr Teilzeitstellen und deshalb seien mehr Büros nötig.