
Es geht darum, dass Pendler ihren Arbeitsplatz deutlich besser als bislang mit umweltfreundlichen Alternativen zum Auto erreichen können. Ascheberg und Nordkirchen möchten eine Buslinie nach Bedarf zwischen den beiden Gemeinden einrichten. Berufstätige Menschen kommen nah am Arbeitsplatz an neuen, gut ausgebauten Haltestellen in den Gewerbegebieten an. Und sie fahren im Feierabend von hier aus wieder nach Hause. Busse der Regionalverkehr Münsterland verbinden das Caritas Wohnheim in Ascheberg mit der Caritas-Werkstatt in Nordkirchen. Die beiden Gemeinden möchten mehr Unternehmen mit vielen Mitarbeitern gewinnen, die mitmachen. Das sei ein Anreiz, das eigene Auto stehenzulassen und in einen Bus einzusteigen, der passend auf die eigenen Arbeitszeiten abgestimmt fährt. Gespräche mit den Unternehmen laufen schon. Die zweite Stufe des Landeswettbewerbs „ways2work“, also Wege zur Arbeit, läuft bis zum Jahresende. Bis dahin muss das Konzept in allen Einzelheiten stehen.