
NOTTULN: Antrag zu Verpackungssteuer
An vielen Straßenrändern im Kreis Coesfeld liegen Fastfood-Verpackungen, Kaffee- oder andere Getränkebecher. In Nottuln beschäftigt sich der Hauptausschuss heute mit einem Bürgerantrag für eine Steuer auf Einmalverpackungen.
Veröffentlicht: Dienstag, 18.03.2025 04:55
Der Antragsteller ärgert sich, dass achtlos weggeworfener Müll zunimmt. Unter anderem würden jede Menge Verpackungen rund um den Mc Donalds liegen. Nottuln sollte sich deshalb ein Beispiel an Tübingen nehmen. Die Stadt in Baden-Württemberg erhebt schon seit Jahren eine Verpackungssteuer. Die zusätzlichen Einnahmen durch eine solche Steuer könnte Nottuln in Müllvermeidungsprojekte investieren. Alles, was hilft Müll zu reduzieren, sei grundsätzlich eine gute Sache, sagt die Gemeinde. Dennoch schlägt sie vor von einer Verpackungssteuer abzusehen. Neue deutschlandweite Regeln zu Verpackungen sollen in diesem Jahr kommen und auf EU-Ebene greifen ebenfalls bald schärfere Regeln. Das sollte die Gemeinde abwarten, um sich überschneidende Regeln und unnötige Kosten zu vermeiden. Auch in Dülmen gibt es Anträge eine Verpackungssteuer einzuführen. Hier beschäftigt sich der zuständige Ausschuss heute in einer Woche damit.