
Das steht jetzt fest, eine Jury hat Nottuln aus rund 100 Bewerbungen ausgewählt. Bei dem Projekt geben die Städte und Gemeinden, die sich beteiligen, mindestens eine lokalpolitische Entscheidung an Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren ab. Sie sollen dadurch die Gelegenheit bekommen, neue Ideen einzubringen. Nach einem gescheiterten Versuch im vergangenen Jahr, freut sich Bürgermeister Dietmar Thönnes, in diesem Jahr dabei zu sein. Es soll Workshops für Jugendliche geben. Sie sollen sagen, was ihre Wünsche allgemein und speziell für Nottuln sind. Projekte sollen in die politischen Ausschüsse gehen und dann auch vom Rat entschieden werden. Das Projekt geht über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren. Die Gemeinde hofft, dass sich die Jugendbeteiligung etabliert, damit sie ganz automatisch in die politischen Prozesse einfließt.