
NOTTULN: PayPal-Betrug
Ihre Mithilfe ist gefragt: Ein Ehepaar aus Nottuln hat einen Anruf von zwei angeblichen PayPal-Mitarbeitern erhalten. Das Gespräch fand überwiegend mithilfe einer Übersetzungs-App statt - die Täter sprachen schlechtes Deutsch und gaben an, dass es zu einer nicht genehmigten Überweisung gekommen sei. Einer erhielt daraufhin den Zugriff auf den Computer des Paares - er täuschte einen Hacker-Angriff vor, der nur durch das Zahlen einer vierstelligen Summe auf ein ausländisches Konto abzuwehren sei. Das Ehepaar zahlte. Die Polizei warnt vor solchen Maschen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.06.2025 10:43
So schützen Sie sich:
- Seriöse Unternehmen nehmen in der Regel nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf. Durch einen Anruf beim betreffenden Unternehmen über eine offizielle Hotline können Sie sich ggf. vergewissern, ob es sich um ein berechtigtes Anliegen handelt
- Veranlassen niemals vorschnell Überweisungen oder sonstige Zahlungen
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus
- Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihr Smartphone oder Ihren Rechner, beispielsweise durch die Installation einer Fernwartungssoftware oder unbekannter Apps
Wenn Sie Opfer wurden:
- Löschen sie verdächtige Apps und Programme und lassen sie ihr Smartphone ggf. auf Schadsoftware überprüfen
- Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind
- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei