
Der Flüchtling aus Aserbaidschan soll am Mittwochabend seine Ex-Freundin an der B 525 in Nottuln niedergestochen haben. Die Staatsanwaltschaft vermutet nach den bisherigen Erkenntnissen, dass die Trennung des Opfers und des Verdächtigen der Hintergrund ist. Es soll im Vorfeld der Tat immer wieder Streit gegeben haben. Der Beschuldigte hat sich bislang nicht geäußert. Die schwer verletzte Ex-Freundin ist inzwischen zwar vernehmungsfähig, liegt aber immer noch im Krankenhaus. Nach den bisherigen Aussagen soll der Tatverdächtige die Coesfelderin an der Bushaltestelle "Billerbecker Straße" in Nottuln unvermittelt angegriffen, mehrfach auf sie eingestochen haben und dann zu Fuß geflüchtet sein. Eine vorbeifahrende Zeugin sei dann auf die Schwerverletzte aufmerksam geworden, habe erste Hilfe geleistet und Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Der Verdächtige hatte sich am Tag nach der Tat auf einer Polizeiwache in Coesfeld gestellt.