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NOTTULN: Weitere Flüchtlingsunterkünfte
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NOTTULN: Weitere Flüchtlingsunterkünfte

Die Politiker in der Gemeinde Nottuln beraten heute darüber den Marienhof zu kaufen, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Noch ist es ein Hotel-Restaurant. Den "Baumberger Hof" für denselben Zweck anzumieten, hatte die Politik schon Ende vergangenen Jahres entschieden. Der Eigentümer soll das leerstehende Gebäude sanieren.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.01.2025 05:46

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Im Ausschuss heute gehe es erstmal darum, beide Pläne genauer zu besprechen und vorzustellen. Weil der Marienhof und der Baumberger Hof etwas abseits liegen, will die Gemeinde die Busverbindung verbessern. Eine weitere Idee ist es, nicht-abgeholte Fundräder aufzuarbeiten und den Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Natürlich koste das Geld und die Kassen seien knapp. Flüchtlinge unterzubringen gehöre aber zu einer Pflichtaufgabe und jede Form der Unterbringung koste Städte und Gemeinden Geld, sagt die Gemeinde Nottuln. Im Moment nutzt sie schon die Turnhalle am Niederstockumer Weg und die ehemalige Tennishalle an der Rudolf-Harbig-Straße um Flüchtlinge unterzubringen. Auch bei diesen Notunterkünften gäbe es eine Menge von Besonderheiten, die ordentlich Geld kosten. Weitere Sporthallen zu belegen, komme für die Gemeinde nicht infrage. Bei einer Infoveranstaltung sollen Nottulner ihre Meinung zu den Plänen sagen können. Sie ist morgen in einer Woche in der Alten Amtmannei (29.01. 17 Uhr). Danach entscheidet der Gemeinderat Anfang Februar abschließend über die Pläne. Insgesamt könnten im Marienhof und dem Baumberger Hof künftig knapp 200 Menschen unterkommen. 

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