
Im September kommt die Brücken-Platte auf die Pfeiler. Den genauen Termin legen der zuständige Nachbarkreis Recklinghausen und die Baufirma noch fest. Denn um die tonnenschweren Beton-Elemente anzuheben und in die richtige Position zu bringen, ist ein riesiger Autokran nötig. Und diesen Autokran zu besorgen, erfordert eine Menge an Planung und Organisation. Fest steht aber, im September soll der Brückenbau diese wichtige Hürde nehmen. Die Betonteile, also die spätere Fahrbahn der Brücke haben die Arbeiter direkt an der Brückenbaustelle gefertigt. Wenn die Teile auf ihrem Platz sind, dann dauert es noch bis zum Jahresende, um sie fest zu verankern, mit den Straßen auf beiden Seiten zu verbinden, ein Geländer anzubringen und was sonst noch nötig ist. Steht die Brücke, prüft ein Gutachter sie auf Herz und Nieren. Erst wenn er grünes Licht gibt, dürfen Autos und Lastwagen drüber rollen. Das ist aber erst im kommenden Jahr soweit.