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OLFEN: Mahnwache gegen Hundetraining mit lebenden Füchsen
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OLFEN: Mahnwache gegen Hundetraining mit lebenden Füchsen

Dieses Thema sorgt aktuell für Streit bei Tierschützern: Die Ausbildung von Jagdhunden mit lebenden Füchsen in sogenannten Schliefenanlagen. Der Naturschutzbund NABU protestiert heute mit einer Mahnwache dagegen - direkt vor dem Gelände des Teckelklubs Olfen-Sandfort. Befürworter fühlen sich kriminalisiert.

Veröffentlicht: Samstag, 20.08.2022 07:22

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Kritiker: "Angst läuft nicht über Intelligenz"

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Bei dieser Art der Ausbildung sind sich Fuchs und Hund sehr nahe, berühren sich aber nicht. Martin Steverding, einer der Organisatoren der Mahnwache, kritisiert: "Das Kernproblem ist die Situation, in die die Füchse regelmäßig gebracht werden." Die Füchse hätten jedes Mal Todesangst. Es werde gerne damit argumentiert, dass der Fuchs intelligent sei und genau wisse, dass der Hund nicht an ihn rankomme, sagt Steverding. "Aber Angst läuft nicht über Intelligenz. Beim Fuchs ist das nicht anders als beim Menschen."

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Befürworter: "Die Füchse begreifen das als Spiel"

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Das sieht der Jagdgebrauchshundverband ganz anders. Der NRW-Chef Peter Wingerath sagt: "Das einzige Tier, das in der Schliefenanlage am Anfang eher unsicher und gestresst ist, ist der junge Hund, der es nicht kennt." Die Füchse dagegen begriffen die Ausbildung eher als Spiel. Sie seien sehr erfahren. Zudem würden die Füchse wesentlich älter als in der freien Natur. Das weist Wingerath zufolge daraufhin, dass es den Tieren gut gehe.

Der Verband sagt: Es sei wichtig, dass sich Jäger rechtfertigen müssen, schließlich töteten sie Tiere. Aber durch Mahnwachen fühle er sich kriminalisiert.

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