
Ein riesiger Baukran hat heute den letzten von sechs tonnenschweren Stahlträgern in Position gehoben. Damit sind der Kreis Coesfeld und der Nachbarkreis an der Stelle wieder verbunden. Befahrbar ist die Brücke aber noch lange nicht. Erstmal steht nur ein Gerippe aus Stahlträgern. Das verschweißen Arbeiter jetzt noch und im nächsten Schritt kommt dann im nächsten Monat die Stahlunterkonstruktion für die Fahrbahn. Ziel ist weiterhin die Brücke bis Ende des Jahres fertig zu bauen. TÜV-Prüfer kontrollieren ganz genau, ob auch alles sicher ist und erst wenn sie grünes Licht geben, erfolgt die Freigabe für den Verkehr. Ob es damit noch in diesem Jahr klappt, mal sehen. Der zuständige Kreis Recklinghausen ist sowieso schon froh, dass bislang alles im Zeitplan ist. Das sei nicht selbstverständlich angesichts von Material- und Mitarbeiterengpässen. Also: Daumen drücken, dass es weiter rund läuft.
