
Für Birthe beispielsweise waren die Zelte an Altweiber und am Karnevalssamstag viel zu voll. Es war ein totales Geschubse und Gedrängel. Ähnlich sehen es auch Meike und Marco. So macht das Feiern einfach keinen Spaß mehr.
Aber eigentlich dürfte es noch ausreichend Bewegungsfreiheit für alle geben, sagt der Präsident der Olfener Karnevalsgesellschaft KITT, Matthias Kortenbusch: "Wir vom Verein haben auf 150 Tickets verzichtet, die wir hätten verkaufen können. Diese Anzahl liegt unter der zulässigen Anzahl, die wir in die Festzelte hätten reinlassen dürfen."
Für die Zeltpartys an Weiberfastnacht und am Karnevals-Samstag gibt es ein Kombi-Ticket. Mit dem können die Karnevalisten in die zwei Zelte in der Innenstadt. Ziel des Kombi-Tickets sei, die Besucherströme auszugleichen. Außerdem seien rund 30 Sicherheits-Leute in den Zelten unterwegs. Das seien mehr als von der Stadt Olfen angeordnet, sagt die Karnevalsgesellschaft. Die Sicherheits-Leute zählen zum Beispiel auch die Gäste, die ins Zelt gehen.
Nach der Karnevalszeit setzt sich die Karnevalsgesellschaft mit den Rettungskräften, dem Ordnungsamt und der Polizei zusammen. Gemeinsam besprechen sie, wie es geklappt hat und was sie verbessern müssen.