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Olfen will Förderschul-Teilstandort
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Olfen will Förderschul-Teilstandort

Die Kinder und Jugendlichen an der Astrid-Lindgren-Förderschule haben heute zum letzten Mal Unterricht am Standort in Lüdinghausen, morgen gibt es ja nur noch Zeugnisse.

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.07.2019 12:20

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Und dann zieht die Schule nach Nottuln. Für viele Schüler bedeutet das: längere Wege. Der Rat in Olfen hält deshalb jetzt an seiner Forderung fest: Er möchte einen Teilstandort in Lüdinghausen.

Eine Stunde 16 Minuten - so lange würde es dauern, von Olfen mit dem Bus nach Nottuln zu fahren, sagt Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Das sei schon heftig. Trotzdem habe der Beschluss im Rat eher Symbolcharakter. Denn, dass es keinen Teilstandort in Lüdinghausen geben wird, ist so gut wie sicher. Die Stadt Olfen ist allerdings irritiert, dass der Kreis die Schule umziehen lässt, bevor er über den neusten Schulentwicklungsplan beraten hat. Der Kreis sei bemüht, andere Lösungen zu finden. Eine Möglichkeit wäre, dass Schüler aus Olfen zur Förderschule in Selm Bork im Nachbarkreis Unna wechseln. Das ist aber alles nicht spruchreif.

Auch Ascheberg, Nordkirchen, Senden und Lüdinghausen hatten sich dafür ausgesprochen, die Astrid Lindgren Schule in Lüdinghausen zu halten. Sie zieht jetzt in das ehemalige Hauptschulgebäude in Nottuln.

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