
Pflanzen und Tiere sollen sich an der Lippe in Olfen ausbreiten. Doch das einzige, was sich an den Stränden des Flusses ausbreitet, sind Menschenhorden aus dem Ruhrgebiet. Das ist am Vatertag ausgeufert, die Stadt ist stinksauer. Jetzt ist Schluss! Ein Runder Tisch hat sich zur Lösungssuche getroffen. In der kommenden Woche rollen die Bagger, massive Zäune, Wälle oder Gräben sollen die Naturstrände schützen. Der Lippeverband soll sich da ganz flott überlegen, was am besten passt. Der Kreis Coesfeld soll das ganz flott genehmigen. Dann kommenden da noch Schilder hin: Betreten verboten. Das soll erstmal Abhilfe schaffen. Generell soll eine langfristige Lösung her, um die Besucher zu leiten. Die Orte an der Lippe haben sich ja mit dem Lippeverband zusammengetan, um die Natur hier voranzubringen. Die meisten Strände sind nur für Pflanzen und Tieren, an einigen dürfen sich aber auch mal ein paar Ausflügler entspannen. Aber halt keine Horden. In den kommenden Tagen gibt es ein weiteres Treffen.