
OTTMARSBOCHOLT: Reaktion auf Windrad-Entscheidung mit Anwalt
Anwohner der Kreuz- und Oberbauerschaft Ottmarsbocholt reagieren mit ihrem Anwalt auf die Ankündigung des Kreises, dass zwei Windräder ihren Betrieb wieder voll aufnehmen dürfen. Der Kreis argumentiert er hat einen offiziellen Lärm-Messbericht abschließend geprüft - genauso wie die Stellungnahme des Gutachters, den die Anwohner beauftragt hatten und die beiden umstrittenen Windräder entsprächen den Regeln. Die Anwohner sehen das anders und sagen wenn die Anlagen keine Probleme bereiten würden, würden sie diese ganzen Szenarien auf ihre Kosten nicht betreiben - also Gutachten beauftragen etc.
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Die Anwohner sagen das Gegengutachten ihres Sachverständigen hätte gezeigt, dass Lärmmesswerte der Anlagen nicht eingehalten werden. Sie sehen ihre Bemühungen eine außergerichtliche Regelung zu erreichen als nutzlos an und besprechen ein mögliches weiteres Vorgehen jetzt mit ihrem Anwalt. Die Anwohner beschweren sich seit dem Start der Anlagen über Lärm. Der Kreis ordnete daraufhin an, ein Windrad vorerst im reduzierten Nachtbetrieb laufen zu lassen. Mit den abschließenden Ergebnissen, die wie der Kreis sagt keine Probleme zeigen würden, ist das wieder aufgehoben.