
Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind sie noch häufiger unterwegs: Bis zu vier Wochen müssen betroffene Hausbesitzer und Ordnungsämter mittlerweile auf einen Schädlingsbekämpfer warten. Die Firma Angelkordt aus Ascheberg zum Beispiel nimmt sich erst Kindergärten, Schulen und Altenheime vor, bevor sie andere Aufträge angeht. Schädlingsbekämpfer Patrick Sonnenburg aus Südkirchen hat auch schon zusätzliche Mitarbeiter angestellt - trotzdem gibt es viele Überstunden. Bürgermeistersprecher Richard Borgmann aus Lüdinghausen hat sich Anfang der Woche mit dem Umweltministerium des Landes NRW zusammengesetzt. Das Ergebnis: Das Ministerium will sich in den nächsten Wochen Möglichkeiten überlegen, wie sie die Eichenprozessionsspinner zukünftig effektiver bekämpfen können.