
Rad-Tourismus-Angebote im Kreis Coesfeld sind gut
Es ist Ende Oktober - und trotzdem sehen Sie morgen kreisweit nochmal Hunderte Menschen, die die milden Temperaturen für eine letzte Fahrrad-Tour in diesem Jahr ausnutzen. Aus ganz Deutschland kommen Touristen zum Radfahren in den Kreis Coesfeld.
Veröffentlicht: Freitag, 25.10.2019 16:11
Das ist die zentrale Erkenntnis für das Team rund um Kerstin Clev vom Tourismus-Verein "Münsterland e.V." beim Fahrrad-Kongress in Duisburg. Er ist jetzt zu Ende gegangen. Das Münsterland hat sich deutschlandweit als Rad-Region etabliert und ist dafür bekannt. Kein Wunder, immerhin baut sich das Münsterland schon seit 40 Jahren dieses Image auf. Dadurch ist die Infrastruktur für Radfahrer bei uns weiter ausgebaut als woanders. Wichtig ist es aber, sich weiter von der Konkurrenz abzuheben. Qualität ist dabei das Stichwort, mehr Radwege seien garnicht nötig. Vielmehr müssen die vorhandenen Radwege in einem Top-Zustand sein. Das soll sich in den kommenden Jahren verbessern. Zur höheren Qualität für Radtouristen gehören unter anderem breitere Radwege und weniger huckelige Radwege. Zudem ist das Erlebnis-Radfahren immer wichtiger. Deswegen will "Münsterland e.V." zum Beispiel die 100-Schlösser-Route durch den Kreis mit neuen Zielen wie der Burg Vischering in Lüdinghausen oder dem Schloss Westerwinkel in Herbern noch attraktiver machen.