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Reaktionen auf Notfallversorgung
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Reaktionen auf Notfallversorgung

Damit Sie im Notfall künftig schneller Hilfe bekommen und Notaufnahmen in Krankenhäusern entlastet werden, sollen künftig die Mitarbeiter in der Rettungsleitstelle des Kreises über Hilfe durch einen Arzt oder das Krankenhaus entscheiden.

Veröffentlicht: Montag, 22.07.2019 13:57

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aus Ahaus-Ottenstein im Nachbarkreis Borken will die Telefonnummer 112 für den Rettungsdienst und die Nummer 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst zusammenlegen. Die Krankenhäuser im Kreis sagen: Grundsätzlich ist es ein richtiger und wichtiger Schritt. Es sind für das Marien-Hospital in Lüdinghausen aber noch viele Fragen zu klären. Einerseits technische – andererseits aber auch ganz praktische. Wie beispielsweise der Patient zum Arzt kommen soll, wenn sich die Leitstelle dafür entscheidet. Der Krankenhausverbund Coesfeld-Dülmen-Nottuln befürchtet, dass die Patienten nicht anrufen, sondern weiterhin direkt zur Notaufnahme ins Krankenhaus gehen. Deshalb sei es schwierig, sie durch das Zusammenführen der Nummer zur richtigen Behandlung zu führen und die Notaufnahme zu entlasten. Einen Versuch sei es aber auf jeden Fall wert. Auch die Rettungsleitstelle des Kreises begrüßt den Vorstoß. Sie erwartet dadurch allerdings mehr Anrufe und fordert deshalb, die Technik und den Kollegenstab aufzustocken. Damit die Reform der Notfall-Versorgung zügig kommt, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn jetzt einen Gesetzentwurf vorgelegt.

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