
Der Borkenkäfer, die Raupe des Eichenprozessionsspinners und jetzt kommt die Rußrindenkankheit bei Ahornbäumen dazu. Die Förster im Kreis sind in Alarmbereitschaft. Einzelne Fälle der Baum-Krankheit treten jetzt im Naturschutzgebiet Ichterloh zwischen den Gemeinden Ascheberg und Nordkirchen in Höhe Capelle auf. Befallene Ahorne haben einen schwarzen Belag unter ihrer Rinde und sterben innerhalb von einem oder mehreren Jahren ab. Das trockene Wetter hat die Bäume geschwächt und macht sie anfällig für Krankheiten. Noch gibt es nur vereinzelte Fälle, die Förster entscheiden bei jedem individuell. Wichtig ist, kranke Bäume an Spazierwegen, Spielplätzen oder in Parks sofort zu fällen und wegzufahren, ohne dass sich die Sporen weiter ausbreiten können. Spaziergänger sollten befallene Bäume meiden, denn der Belag kann die Atemwege reizen.