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SENDEN: Ärger über weggeworfene Zigaretten
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SENDEN: Ärger über weggeworfene Zigaretten

Zigaretten-Kippen gehören gut ausgedrückt in den Mülleimer. In vielen Orten im Kreis Coesfeld landen sie aber leider einfach auf dem Boden und in der Natur. In Senden beispielsweise ist das ein Problem im Bürgerpark.

Veröffentlicht: Dienstag, 18.07.2023 03:44

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Auf der Radio Kiepenkerl Facebookseite ärgert sich Kurt Günter: Viele Menschen seien einfach zu bequem. Dabei verunreinige jede weggeworfene Kippe durch ihre Schadstoffe 40-60 Liter Grundwasser. Die Gemeinde sagt: Es ist schwierig das Problem einzudämmen. Sie hat an vielen Stellen schon Mülleimer mit einem integrierten Aschenbecher aufgestellt - auch im Bürgerpark. Flächendeckend sei das nicht möglich. Bekommt die Gemeinde allerdings Hinweise, dass an einer Stelle besonders viele Kippen herumliegen, prüft sie, ob es hier sinnvoll wäre solche Mülleimer nachzurüsten. Erwischt das Ordnungsamt einen Raucher dabei, wie er seine Kippe in die Landschaft schnippt, erklärt das Team ihm, welche Schäden das anrichtet. Uneinsichtige Raucher müssen eine Strafe zahlen. Ansonsten bleibt der Gemeinde nur die Kippen einzusammeln. Das Team des Bauhofs erledigt das bei seinen regelmäßigen Touren. Weggeworfene Zigarettenkippen sind kreisweit ein Problem. Aus Lüdinghausen kam deshalb der Vorschlag eine kreisweite Aufklärungskampagne mit Plakaten zu starten. Das müssten Städte und Gemeinden im zuständigen Arbeitskreis der Wirtschaftsbetriebe auf den Weg bringen. Das ist bislang nicht passiert.

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