
Ein zunehmendes Problem ist, dass sie abseits von Waldwegen fahren und damit der Natur schaden. So ist das zum Beispiel am Strontianitberg zwischen Ottmarsbocholt und Senden. Hier haben Mountainbiker teilweise Äste abgesägt und daraus Rampen gebaut. Seit Kurzem fahren hier auch noch Quads kreuz und quer. Der Waldbesitzer und der zuständige Förster denken deshalb über Hinweisschilder nach und überlegen den Bereich erstmal mit Flatterband abzusperren. Einfach nur verbieten, bringt aber auch nichts. Dann suchen sich Mountainbiker und Quadfahrer ein anderes Gelände und das Problem verlagert sich nur. Der Waldbesitzer am Strontianitberg und einige Mountainbike-Fahrer wollen das Gespräch mit der Politik suchen. Sie wünschen sich eine extra ausgewiesene Fläche in Senden oder in Ascheberg. Auf eine Lösung hoffen auch Mountainbiker in Dülmen. Hier hatten Förster und Waldbesitzer einen wilden Parcour in den Börnster Alpen eingeebnet. Als Ersatz könnte ein Dirtpark am Sportplatz "An den Wiesen" entstehen. Das Projekt hängt aber von Fördergeld ab. Auch in Olfen gibt es Pläne eine Fläche für Mountainbiker herzurichten. Die Stadt sucht im Moment nach einem geeignten Standort.