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SENDEN: Bürgerpreise verliehen
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SENDEN: Bürgerpreise verliehen

Ohne den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen im Kreis Coesfeld wäre vieles nicht möglich. Die Gemeinde Senden hat jetzt engagierte Menschen mit Bürgerpreisen geehrt. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.12.2024 16:41

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Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden nach einer intensiven Diskussion in der Jury ausgewählt“, berichtet Susanne Espenhahn, Sachgebietsleiterin Demographie, Ehrenamt, und Familienförderung. Espenhahn hatte die Preisverleihung gemeinsam mit Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg organisiert und war auch Teil der insgesamt neunköpfigen Jury. In diesem Jahr verteilte sich das Preisgeld auf vier Plätze und insgesamt drei Sonderpreise. Bürgermeister Täger und Annemarie Dudek von der Sparkasse Westmünsterland nahmen die Ehrungen wie folgt vor:


Mit dem ersten Platz würdigte die Jury den hohen und langjährigen persönlichen Einsatz von Franz Josef Rüter bei den Pfadfindern St. Georg Senden. Rüter, war lange Stammesleiter, begleitet stets die Sommerlager und ist gerade für die jüngsten Mitglieder ein wichtiger Ansprechpartner. Doch sein Engagement richtet sich noch über die Pfadfinder hinaus. Die Organisation der 72-Stunden Aktionen, in deren Rahmen die Pfadfinder gemeinnützige Dinge für andere umsetzen, liegt ihm auch am Herzen. 


Auf den zweiten Platz kam das Team der Fahrerinnen und Fahrer der Sendener Rikscha. Christa Wemmer und Hubert Bisping nahmen die Auszeichnung stellvertretend entgegen. Die Rikscha kann von Menschen aller Altersgruppen mit Einschränkungen gebucht werden, um weiter aktiv am Leben in ihrer Umgebung teilzunehmen. Durch das Angebot können vertraute Orte besucht und Natur erlebbar gemacht werden. 


Die „Fair Trade-Gruppe Bösensell“, vertreten durch Rosemarie Meyer konnte sich über den dritten Platz freuen. Sie betreibt nicht nur seit 2015 einen Stand auf dem Bösenseller Markt. Darüber hinaus hat die Gruppe auch ein Dorfcafé ins Leben gerufen. Durch ehrenamtlichen Einsatz werden auch hier Fair Trade-Produkte angeboten, Gäste bewirtet und ein Ort der Gemeinschaft geschaffen.


Für ihr besonderes Engagement wurde der Förderverein der Grundschule Bösensell mit dem vierten Platz ausgezeichnet. Deren erste Vorsitzende, Julia Schmidt, nahm den Preis auch für Carola Mueller, Anika Winkelsett und Nadine Merschkötter entgegen. Die Jury begründete die Auszeichnung unter anderem so: „Ihnen ist es gelungen, durch die Organisation und Umsetzung vielfältiger Maßnahmen den Schulbetrieb über das „normale“ Maß hinaus attraktiver zu gestalten.


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Sonderpreis Jugend

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Marie Kajat, Malou Moll, Marit Sulc wurden mit einem Sonderpreis geehrt. Die drei Mädchen hatten beim Weihnachtsmarkt 2023 Basteleien verkauft. Ursprünglich sollte die Hälfte der Einnahmen dem Tierheim gespendet werden. Doch spontan entschieden sich die drei, alles für die Pflege und Unterbringung der Tiere zu geben. Dieser vorbildliche und nachahmenswerte Einsatz für andere Geschöpfe soll hiermit gewürdigt und gerne zum Nachahmen empfohlen werden.

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Sonderpreise Lebenswerk

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Erstmals gab es in diesem Jahr zwei Sonderpreise fürs Lebenswerk: Geehrt wurden Agnes Wiesker und Friedhelm Böckenholt für ihren herausragenden und langjährigen Einsatz. Agnes Wiesker Im Rahmen ihrer Tätigkeit als erste Vorsitzende des Heimatvereins Senden hat sie sich bereits außerordentlich engagiert und vielfältige Angebote geplant und durchgeführt. Parallel war und ist sie die erste Vorsitzende der Stiftung Altes Zollhaus. Stets engagiert sie sich sehr stark für das Allgemeinwohl und die Begleitung der Nutzergruppen des Gebäudes. Sie setzt sich für den Zusammenhalt unter den Sendener Vereinen ein und stärkt somit das Gemeinschaftsgefühl in Senden.


Friedhelm Böckenholt Vielfältig und über Jahre hinweg ist er in der Gemeinde Senden engagiert: Ob im Schützenverein, beim Heimatverein, in den gemütlichen Runden der 4 K-Treffen (Kaffee, Kuchen, Klön und Karten) oder als Organisator von zahlreichen Radtouren durch die heimische Natur. Böckenholt ist zuverlässig und mit hoher Konstanz ehrenamtlich dabei.

Alle Geehrten erhielten ein Preisgeld, eine Urkunde und eine regionale Köstlichkeit. 


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