
LEADER-Kleinprojekte: Elf Maßnahmen in Senden erhalten Förderung
Vier Gemeinden bilden die LEADER-Region Kleeblatt: Ascheberg, Lüdinghausen, Nordkirchen und Senden haben sich zusammengeschlossen und bewerben sich über mehrere Jahre gemeinsam um Fördermittel aus dem EU-Programm.
Gut für die Region: In diesem Jahr können 23 Kleinprojekte umgesetzt werden, das sind Projekte, mit einem Fördervolumen von jeweils unter 20.000 Euro. Gut für Senden: Elf der ausgewählten Projekte stammen aus der Gemeinde Senden. Die Auswahl der Vorhaben erfolgte durch die Lokale Aktionsgruppe (LAG), die Bezirksregierung Münster hat die Förderung inzwischen freigegeben. Insgesamt fließen rund 68.400 Euro an Fördermitteln in Sendener Projekte.
Vielfältige Projekte aus unterschiedlichen Bereichen
Die geförderten Kleinprojekte reichen thematisch von Umweltbildung über kulturelle Angebote bis hin zu Infrastrukturmaßnahmen für das Ehrenamt. Zu den Vorhaben in Senden zählen im Einzelnen:
· neue Informationsschilder für den Baumlehrpfad in Ottmarsbocholt,
· die barrierearme Weiterentwicklung des Schlossgartens Senden,
· ein modernes Lichtkonzept für die KuKiS-Friedenskapelle,
· Walking Football-Tore für ein inklusives Sportangebot,
· ein mobiler Veranstaltungsanhänger für mehrere Ortsvereine,
· Verbesserungen an Vorplatz und Wegeführung beim Yachtclub Tomberge,
· eine Überdachung für den Außenbereich der Kunstschule Senden,
· technische Ausstattung für eine Kleinkunstbühne am Kunstbalken,
· eine tragbare Soundanlage für schulische und öffentliche Veranstaltungen,
· ein öffentlich zugänglicher digitaler Schließfach- und Verleihschrank,
· sowie Veranstaltungsausstattung im Projekt „Freizeit für Jedermann/-frau“ der Kirchengemeinde St. Laurentius.
Sebastian Täger: „LEADER schließt eine wichtige Lücke“
Sendens Bürgermeister Sebastian Täger begrüßt die gezielte Förderung kleiner, lokaler Vorhaben: „Die LEADER-Kleinprojekte schließen eine Lücke zwischen großen Förderprogrammen und dem konkreten Bedarf vor Ort. Wir freuen uns mit allen, die jetzt eine Förderzusage erhalten haben.“
Finanzierung über Regionalbudget
Die Kleinprojekte werden aus dem Regionalbudget finanziert, das sich zu 90 Prozent aus Bundes- und Landesmitteln und zu 10 Prozent aus Beiträgen der beteiligten Kommunen zusammensetzt. Die Förderquote pro Projekt beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten. Ziel ist es, die regionale Entwicklung und das bürgerschaftliche Engagement im ländlichen Raum zu stärken.
Förderung ab 2026 wieder möglich
Aktuell sind keine weiteren Projektanträge möglich, da das diesjährige Budget weitgehend vergeben ist. Für das kommende Jahr 2026 stehen jedoch erneut Mittel für die Kleinprojekteförderung zur Verfügung. Die LEADER-Region wird rechtzeitig informieren, sobald ein neuer Projektaufruf startet.
Weitere Informationen zu den geförderten Projekten finden sich auf der Website der LEADER-Region HIER.