
Doch die Wellen des Widerstands waren so hoch, dass der Hauptausschuss jetzt entschieden hat, das ganze zu verschieben. Eine Arbeitsgruppe gründet sich aus Händlern, Politikern und Gemeinde-Mitarbeitern. Diese Arbeitsgruppe soll sich die Idee einer Fußgängerzone noch mal vornehmen, im Detail vorbereiten und aufeinander abstimmen. Die Gemeinde verwirklicht jetzt erst einmal ihr Zukunfts-Konzept für den Ortskern. Straßen sollen künftig sicherer, komfortabler und hindernisfrei sein. Die Gemeinde hat die Bauabschnitte zum Ortskern-Umbau neu aufgeteilt. Jetzt geht es von der St. Laurentius Kirche aus los. Die Untere Herrenstraße wäre dann nach Abschluss der Arbeiten fit für den Fußgängerzonen-Test. Das wäre frühestens in zwei Jahren der Fall. Befürworter der Fußgängerzone wollten einen Bummelcharakter im Ortskern schaffen. Kritiker sagten, in dem Straßenabschnitt gebe es dafür zu wenig Schaufenster und Cafes.