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SENDEN: Traurige Bilanz des Leihrad-Projektes
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SENDEN: Traurige Bilanz des Leihrad-Projektes

Vor fast genau zwei Jahren ist das Projekt um die kostenlosen blauen Leihräder gestartet.

Veröffentlicht: Montag, 22.11.2021 11:57

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Heute zieht die Agenda-Gruppe, die es ins Leben gerufen hat, eine traurige Bilanz. Von den insgesamt 22 Fahrrädern sind bis heute weniger als die Hälfte übriggeblieben. Die Fahrräder sind teilweise nicht mehr zu finden gewesen. Bei einigen Fahrrädern wurden die Rahmen dermaßen mit Gewalt verbogen, dass sie nicht mehr zu retten waren. In der jüngsten Aktion reparierte die Gruppe die Fahrräder und versah sie teilweise mit sogenannten Trackern, um so über ihren Standort informiert zu sein. Es handelte sich um gespendete Fahrräder oder es waren abgelaufene Fundstücke aus dem Fundbüro. Teilweise landeten die Räder wieder im Fundbüro der Gemeinde und kamen von dort ein zweites Mal in die Werkstatt der Projektgruppe. Ein Rad wurde sogar aufwendig im blauen Teil umgespritzt, silber und gelb. Die Projektgruppe kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das hat eine Diskussion auf der Radio Kiepenkerl-Facebookseite ausgelöst: Guappo findet es Traurig. Schade. Ärgerlich. Destruktiv. Auch für Sven unverständlich. Einfach nur schade, schreibt er. Ein Anruf und es würde abgeholt. Jessica ist einfach nur wütend. Für Andre war das Projekt war gut, sogar sehr gut … leider war das Ergebnis abzusehen. Mit den kostenlosen Leihrädern wollte die Agendagruppe eine Lücke zwischen dem Bahnhof in Bösensell und der Haltestelle des Schnellbusses schließen. Gemeinde und die Regionalverkehr Müsterland hatten sich an dem Projekt beteiligt und es umfangreich beworben.


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