
Ab heute übernimmt die das ehemalige Erholungsheim für Nonnen offiziell. Sie wandelt es in eine Zentrale Unterbringungs-Einrichtung um. 250 Plätze gibt es bislang hier. Sie will weitere 50 Plätze auf dem Gelände schaffen. Das Josefshaus als Zentrale Unterbringungs-Einrichtung Das hat für die Stadt Lüdinghausen den Vorteil, dass die Plätze für weitere Aufnahme von Flüchtlingen angerechnet werden. Das entlastet die Stadtkasse, den Wohnungsmarkt, die Schulen und die Kitas. Auch Nottuln bewirbt sich um eine solche Zentrale Einrichtung. Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab und eine das würde der Gemeinde für eine längere Zeit Luft verschaffen, um nach weiteren Kapazitäten zu suchen. Dülmen bewirbt sich ebenfalls. Die Stadt geht davon aus, dass die Gespräche mit der Bezirksregierung weitergehen – unabhängig von der neuen Zentralen Einrichtung in Seppenrade. Die Bezirksregierung und die Stadt Lüdinghausen planen Mitte September eine Infoveranstaltung zur neuen Zentralen Unterbringungs-Einrichtung in Seppenrade. Ort und Termin legen sie gerade fest.