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Sonnenfinsternis fotografieren: So gelingen schöne Bilder mit Handy und Kamera
© Radio Kiepenkerl
Handy fotografiert Sonnenfinsternis
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Sonnenfinsternis fotografieren: So gelingen schöne Bilder mit Handy und Kamera

Am Mittwochabend lohnt sich im Kreis Coesfeld der Blick nach oben: Kurz nach 19 Uhr beginnt die partielle Sonnenfinsternis. Viele werden dabei wahrscheinlich nicht nur zuschauen, sondern das besondere Himmelsereignis auch mit Handy oder Kamera festhalten wollen. Fotografin Leo Lauber aus Coesfeld hat uns im Interview Tipps gegeben, wie dabei schöne Bilder entstehen können.

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Das Wichtigste kommt allerdings zuerst: Niemals mit bloßem Auge direkt in die Sonne schauen! Eine normale Sonnenbrille reicht dafür nicht aus. Wer die Sonnenfinsternis direkt beobachten möchte, braucht eine geeignete Sonnenfinsternisbrille. Auch für Kamera und Smartphone gilt: Das Objektiv darf nicht ungeschützt auf die Sonne gerichtet werden. Dafür braucht es einen speziellen Sonnenfilter vor dem Objektiv.

Mit dem Handy: Lieber ein schönes Gesamtbild

Mit dem Smartphone ist es schwierig, die teilweise verdeckte Sonne riesengroß aufs Bild zu bekommen. Statt stark zu zoomen, rät Fotografin Leo Lauber aus Coesfeld dazu, auch die Umgebung mit einzubeziehen: zum Beispiel einen Baum, eine Kirche, eine schöne Landschaft oder Menschen, die mit ihren Sonnenfinsternisbrillen in den Himmel schauen.

Das Handy möglichst ruhig halten oder auf einem kleinen Stativ abstellen. Wer die Belichtung am Smartphone verändern kann, sollte sie etwas herunterregeln – sonst wird aus der Sonne auf dem Foto schnell nur ein heller weißer Fleck.

Auch beim Smartphone gilt: Ein geeigneter Sonnenfilter gehört vor die Kameralinse, wenn direkt in Richtung Sonne fotografiert wird.

Mit der Kamera: Stativ und Sonnenfilter

Wer mit einer richtigen Kamera fotografiert, kann mit einem Teleobjektiv näher an die Sonne herankommen. Gerade dann ist der Schutz besonders wichtig: Vor das Objektiv gehört während der gesamten partiellen Sonnenfinsternis ein dafür geeigneter Sonnenfilter.

Ein Stativ hilft dabei, das Bild ruhig zu halten und den Ausschnitt sauber einzustellen. Am besten vorher schon ausprobieren, welche Einstellungen funktionieren – dann muss während der Sonnenfinsternis nicht hektisch an der Kamera herumprobiert werden.

Eine sichere Alternative: die Lochkamera

Wer keinen passenden Filter für Handy oder Kamera hat, kann trotzdem kreativ werden. Mit einer selbstgebauten Lochkamera lässt sich die Sonnenfinsternis indirekt beobachten: Das Sonnenbild wird auf eine Fläche projiziert und kann dort fotografiert werden.

Und manchmal entsteht das schönste Foto ohnehin gar nicht durch die größtmögliche Sonne im Bild: Fotografiert die Menschen um euch herum, die besondere Lichtstimmung oder eure selbstgebastelten Beobachtungsgeräte.

Ganz wichtig: Niemals mit bloßem Auge in die Sonne schauen und auch Kamera oder Handy nicht ohne geeigneten Sonnenfilter direkt auf die Sonne richten.

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