
Mit geballter Erfahrung dominierte das Bundesliga-Gründungsmitglied die Regionalliga West und kehrt damit in die 3. Liga zurück. Hier waren sie zwischen 2011 und 2020 Stammgast. Die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann sicherte sich damit drei Spieltage vor Saisonende vorzeitig die Meisterschaft in der Regionalliga West. Simon Scherder (41.) und Deniz Bindemann (66.) erzielten vor 12.700 Zuschauern die Treffer für die Preußen Münster.
Den Weg zum vorzeitigen Aufstieg hatte der 1. FC Düren freigemacht. Die Dürener haben auf einen erneuten Einspruch gegen die Spielwertung der Partie gegen Münster verzichtet, nachdem der Westdeutsche Fußballverband zuvor den Einspruch gegen die mit 2:0 für Münster gewertete Partie abgelehnt hatte und Münster somit die drei Punkte für sich verbuchen kann. "Für diesen Moment haben wir drei Jahre gearbeitet und es ist so wundervoll das hier heute mit all den Fans feiern zu dürfen", sagte Torschütze Scherder. In der vergangenen Saison waren die Preußen noch hauchdünn an Rot-Weiss Essen im Kampf um den Aufstieg gescheitert.
Preußen-Trainer Sascha Hildmann freut sich: „Wenn du mit so einem großen Verein wie Preußen Münster Meister wirst, ist ein Highlight - mein absolutes Highlight in meiner bisherigen Trainerlaufbahn. Erst 3., dann 2., jetzt 1.! Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“


