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Streit um Abschiebepraxis
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Streit um Abschiebepraxis

Der Kreis Coesfeld weist Vorwürfe gegen die Zentrale Ausländerbehörde in Coesfeld zurück.

Veröffentlicht: Freitag, 12.07.2019 04:33

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Das Netzwerk Kirchenasyl sagt: Mitarbeiter der Behörde hätten bei der Abschiebung einer Familie aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Münster Gewalt angewendet: Ein 12-jähriges Mädchen sei bei der Aktion verletzt worden.Eine Familie sollte Anfang des Monats abgeschoben werden. Die Mutter und ihre Tochter hatten sich in ihrem Zimmer verbarrikadiert. Mitarbeiter der Zentralen Ausländerbehörde in Coesfeld hätten daraufhin versucht die Tür aufzubrechen. Dabei sei das Mädchen verletzt worden. Der Kreis Coesfeld weist das zurück. Die Tür zu dem Zimmer sei lediglich auf der Flurseite beschädigt und einen Spaltbreit geöffnet worden. Das Mächen könne nicht verletzt worden sein. Auch das Protokoll des Notarztes enthalte keinerlei Hinweise auf Verletzungen oder Schmerzen des Mädchens. Die Mutter habe nach Abbruch des Abschiebeversuchs die Tür schließlich selbst von innen geöffnet. Sie habe sich dann freiwillig in eine psychiatrische Klinik begeben und sei von der Tochter begleitet worden.

Das Netzwerk Kirchenasyl hatte der Behörde vorgeworfen die Tochter verzweifelt zurückgelassen zu haben.

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