
Fünf Mitarbeiter haben hier gleichzeitig gekündigt. Da die katholische Kirchengemeinde Träger ist, sieht sich die Gemeinde lediglich als Vermittler. Sie organisiert gerade ein Gespräch mit Vertretern der Kirchengemeinde, des Kreis- und des Landesjugendamtes. Ziel ist zeitnah einen Termin zu finden, um die Eltern schnell zu entlasten. Im Moment sind die Betreuungszeiten nur für den Vormittag garantiert. Zwischenzeitlich war es sogar so, dass Eltern erst morgens erfahren haben, ob sie ihre Kinder bringen können. Das sei jetzt aber geregelt, hat mir der zuständige Pfarrer Gregor Wolters gesagt. Wenn jemand kurzfristig krank ausfällt, springen Mitarbeiter von anderen Kita-Standorten ein. Auch mit der Suche nach neuen Mitarbeitern kommt die Kirchengemeinde voran. Ein Vertrag mit einer neuen Mitarbeiterin sei schon unterschrieben und es liefen erfolgsversprechende Bewerbungsgespräche für die anderen offenen Stellen. Geplant sei die Öffnungszeiten schrittweise wieder auszudehnen. Als erstes soll die Übermittagbetreuung wieder anlaufen. Außerdem will die Kirchengemeinde mit externen Fachleuten aufarbeiten, wie es soweit gekommen ist. Das soll ergebnisoffen passieren, aber nicht-öffentlich, um betroffene Mitarbeiter zu schützen.