
Tage der offenen Gärten und Parks 2026
Am 13. und 14. Juni öffnen rund 250 Gärten und Parks in Westfalen-Lippe ihre Pforten - auch im Kreis Coesfeld. Das diesjährige Fokusthema „Wertvolles Wasser" rückt dabei ein Element in den Mittelpunkt, das unsere Garten- und Parklandschaften wie kaum ein anderes prägt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.06.2026 14:42
Gärten öffnen im Kreis
Am Wochenende, 13. und 14. Juni, ist es wieder so weit: Die Tage der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe öffnen rund 250 private Gärten und öffentliche Parks für alle Interessierten. Auch im Kreis Coesfeld laden zahlreiche Anlagen dazu ein, hinter sonst verschlossene Gartenpforten zu blicken. Das Angebot richtet sich an Familien, Naturbegeisterte und alle, die einfach mal durchatmen möchten. Wer sich vorab einen Überblick verschaffen möchte: Unter www.gaerten-in-westfalen.lwl.org gibt es alle Informationen zum Programm sowie eine digitale Karte, mit der sich eine individuelle Route zusammenstellen lässt.
Früh raus: Kloster Gerleve
Ein ganz besonderes Erlebnis wartet auf echte Frühaufsteher: Im Kloster Gerleve lädt Bruder Michael zu einer Sonnenaufgangsführung durch den großen Klosterpark ein - einem Garten, der sonst nicht öffentlich zugänglich ist. Die Führungen starten sowohl am Samstag als auch am Sonntag bereits um 5 Uhr morgens. Treffpunkt ist jeweils der Kirchplatz am Kloster Gerleve. Eine Anmeldung ist nicht nötig - einfach erscheinen und die ganz besondere Morgenstimmung im stillen Garten auf sich wirken lassen.
Wasser im Fokus der Burgen
Das Fokusthema „Wertvolles Wasser" zieht sich durch viele Programmpunkte im Kreis Coesfeld. Auf Burg Hülshoff in Havixbeck können Kinder bei einer Führung herausfinden, welche Tiere und Pflanzen sich im und am Wasser der Gräfte wohlfühlen. Das Biologische Zentrum Kreis Coesfeld in Lüdinghausen beantwortet mit Unterstützung von Gelsenwasser grundlegende Fragen: Wo wird Wasser überall gebraucht? Wer oder was lebt darin? Und wer macht es wieder sauber? Auch auf Burg Vischering in Lüdinghausen steht Wasser im Mittelpunkt: Die Gräften der Burg wurden kürzlich aufwändig saniert und nachhaltig weiterentwickelt. In einem 30- bis 40-minütigen Rundgang für Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene wird erklärt, wie eine Gräfte - also ein Wassergraben rund um eine Burg - gesteuert wird, was darin lebt und welche Herausforderungen der Klimawandel für solche Gewässer mit sich bringt. Der Schloss Senden e. V. lädt außerdem zu einer Zeitreise durch die Park- und Gartenanlage ein: von den historischen Wassergräben als Verteidigungsanlage über ihre Nutzung für die Fischzucht bis hin zur heutigen Bedeutung des Wassers für Klima, Artenvielfalt und Erholung.
Weitere Highlights im Kreis
Neben den Wasser-Themen gibt es noch viele weitere Gärten zu entdecken. Im sogenannten „Dornröschengarten" in Rosendahl, im Klimagarten in Billerbeck oder im romantischen Natur- und Staudengarten am Nonnenbach in Dülmen warten spannende Einblicke in ganz unterschiedliche Gartenwelten. Im Schlosspark Nordkirchen können Besucherinnen und Besucher Spannendes über die Restaurierung des Westgartens erfahren. Wer die Gärten in Lüdinghausen lieber per Rad erkunden möchte: Lüdinghausen Marketing organisiert eigens eine Radtour, die an allen teilnehmenden Gärten im Ort vorbeiführt.
Alle Informationen sowie eine digitale Karte zur individuellen Routenplanung gibt es HIER.