
Er soll insgesamt 11 Mal am Werk gewesen sein, bei einigen Fällen soll es beim Versuch geblieben sein. Anfang Dezember überfiel der Räuber Tankstellen in Nordkirchen, Senden und Ascheberg. Er war dabei flott – alle Überfälle erledigte er innerhalb einer Stunde. In allen Fällen bedrohte er die Mitarbeiter mit einer Waffe und forderte Geld und Zigaretten. Die Polizei ist ihm durch die Videokameras an den Tankstellen auf die Spur gekommen. Sie wertete die Filme aus und stellte danach fest, dass es sich in allen drei Fällen um den gleichen Täter handelte.
Dieser war bei seinen Überfällen immer mit einem schwarzen Auto vorgefahren. Auffällig dabei: Es hatte eine kaputte Stelle an der Fahrerseite. Die Polizei fand heraus, dass es einem jungen Selmer gehörte. Durch weitere Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht. Heute Morgen klingelte die Polizei an der Tür des Selmers und die Handschellen klickten.