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TETEKUM: Schwerpunktkontrolle gegen Wildunfälle
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TETEKUM: Schwerpunktkontrolle gegen Wildunfälle

Um hohe Wildunfallzahlen weiter einzudämmen plant ein Netzwerk aus Polizei, Jägern und dem Landesbetrieb immer wieder Schwerpunktwildkontrollen. Heute Morgen fand die fünfte der Saison statt. Die Polizei hat auf der B235 zwischen Lüdinghausen und Olfen Höhe der Bauerschaft Tetekum kontrolliert. Hier gab es dieses Jahr schon acht Wildunfälle. Immerhin: vier weniger als noch vergangenes Jahr.

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1200 Fahrzeuge passierten bis zum Vormittag die Messanlage. 93 waren zu schnell, für 13 von ihnen gibt es eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Besonders eilig hatte es ein Autofahrer, der mit 109 km/h statt der erlaubten 70 km/h durch die Messstelle fuhr. Der Fahrer muss sich auf ein Bußgeld von 200 Euro, einen Punkt in der Verkehrssünderdatei und ein mögliches Fahrverbot einstellen. Die Polizei erinnert: nur wer wachsam und mit angepasster Geschwindigkeit fährt, habe eine Chance einen Zusammenstoß mit einem Reh zu vermeiden. Sollte es doch zu einem Unfall kommen, sagt die LVM-Versicherung in Münster heute: Polizei, Absicherung und Dokumentation sind wichtig. Die Teilkasko übernehme in der Regel auch Schäden durch Zusammenstöße mit Wild, der genaue Schutz hängt aber vom Tarif ab.

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