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Trinkgeld im Urlaub
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Trinkgeld im Urlaub

Sommerferienzeit ist Urlaubszeit. Im Urlaub gönnen wir uns gerne mal einen Restaurant- oder Barbesuch. Nur: wie viel Trinkgeld gibt man wo und wofür?

Veröffentlicht: Montag, 10.07.2023 05:44

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Martin Bienhüls vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband für den Kreis Coesfeld sagt, in Deutschland ist es üblich in einem Restaurant 5 bis 10 Prozent Trinkgeld zu geben. Je teurer das Essen, desto weniger Trinkgeld sei in Ordnung. Allem voran stehe aber die Kundenzufriedenheit. Fühlen Sie sich schlecht und unfreundlich bewirtet, darf das Trinkgeld klein ausfallen. Mittlerweile können viele Restaurants und Cafes Trinkgeld auch über die EC-Karte annehmen. Da dies aber nicht in allen Lokalen möglich ist, ist es ratsam, immer ein wenig Bargeld dabei zu haben.

Im europäischen Ausland gilt die Faustregel: je weiter es in den Süden geht, desto höher sollte das Trinkgeld ausfallen. In Dänemark ist es dagegen nicht üblich Trinkgeld zu geben. Allerdings freuen sich die Dänen auch über eine kleine Anerkennung. In Belgien und Portugal ist das Trinkgeld auch meist in die Gesamtsumme eingerechnet. Auch hier gilt aber: wer Trinkgeld geben möchte, kann dies gerne tun. In Italien sollte man dagegen vor allem in Rom sparsam mit Trinkgeld umgehen. Hier könnte es als unhöflich aufgefasst werden, wenn man Trinkgeld gibt. Die Servicegebühr ist in der Rechnung bereits inkludiert. Wer möchte, kann auf den nächsten höheren Betrag aufrunden. Auch in Frankreich ist der Service meist eingerechnet, allerdings freuen sich die Kellner über ein paar zusätzliche Euro. In Griechenland sind rund 10 % üblich. Wer nach Österreich fährt, sollte - wie in Deutschland - 5 bis 10 Prozent Trinkgeld auf die Rechnung draufschlagen.

Deutlich mehr Trinkgeld ist in den USA üblich. Mindestens 15, besser 20 oder sogar 25 Prozent sind hier nach einem Restaurantbesuch gerne gesehen. Meist kann man beim Bezahlen mit der Kreditkarte direkt auswählen, wie viel Prozent man geben möchte. Das Personal ist auf das Trinkgeld angewiesen, deshalb sollte es (soweit Sie mit dem Service zufrieden sind) auch deutlich höher ausfallen, als wir es in Deutschland gewohnt sind.

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