
Trotz Hitze und wenig Regen: genug Trinkwasser in Stauseen und Wasserwerken
Es hat in den vergangenen Wochen kaum geregnet im Kreis Coesfeld und jetzt rollt eine neue dicke Hitzewelle an. Im Wasserwerk in Nottuln haben sie die Situation gerade geprüft und festgestellt: Die Wasserstände im Grundwasser sind gesunken.
Veröffentlicht: Dienstag, 23.07.2019 04:28
Aber keine Sorge: Im Winter haben sich die Wasserstände wieder gut vom vergangenen trockenen Jahr erholt, aber seit April habe es wieder nicht genügend geregnet. Ein Hydrobiologe überwacht die Leitungen. Im Kreis Coesfeld haben wir aber Glück, denn große Teile sind unterirdisch an die Halterner Sande angeschlossen. Das ist ein riesiges unterirdisches Trinkwassergebiet. Gerade Nottuln hat den Vorteil, dass es fünf Entnahmebrunnen in jeweils 100 Meter Tiefe gibt. Es gibt also genug Wasser. Auch der Versorger Gelsenwasser beruhigt: Die Stauseen in Haltern und Hullern sind zu zwei Dritteln voll. Sollte es doch kritisch werden, leitet der Versorger an der Alten Fahrt in Senden Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal in die Stever, die dann in die Stauseen fließt.